Tag 1:

Sonntag, 25. 6. 2017

Anreise und erste Erkundungen


  • Anreise Wien Berlin
  • Bezug des Hotelzimmers
  • Mittagessen und kleiner Spaziergang
  • Tour mit Buslinie 100 quer durch Berlin
  • Abendessen in der näheren Umgebung des Hotels

Wir sehen zum ersten Mal aufs Rollfeld. Irgendwo da draußen steht unsere Maschine. Wie wir später feststellen werden sehr weit draußen. Die Busfahrt wird ziemlich lange dauern. Aber noch ist es nicht so weit. Wir warten geduldig, aber gut gelaunt (und ein bisschen müde).

Alle sind bester Dinge. Einige von uns fliegen zum ersten Mal und wissen noch nicht so recht, was auf sie zukommt. Aber jeden, der mit ein bisschen mit Flugangst kämpft, trösten wir mit der alten Fliegerweisheit: "Oben geblieben ist noch keiner!" Das hilft!!!

Der Flug verläuft ruhig - und ist eigentlich sehr kurz, Kaum auf Reiseflughöhe geht es schon wieder in den Sinkflug.

Endlich geht es los! Nach Monaten der Planung und Besprechungen, Infoblättern und endlosen Listen ist es endlich so weit! Zu sehr früher Stunde treffen wir uns am Flughafen. Und es klappt von Anfang an! Alle sind pünktlich da und haben alles Notwendige mit, allem voran den Pass.

Das Check-In am Automaten hat gewissen Ähnlichkeiten mit Glücksspiel, aber letztlich schaffen wir es. Und ab zum Gate.

Aber schließlich haben wir es geschafft und sitzen im Flieger!

Nach der Landung holt uns wie vereinbart ein Bus ab, um uns ins Hotel zu bringen. Alles klappt wunderbar. (Eine Tatsache, an die wir beim Transfer am Ende unseres Aufenthaltes noch wehmütig zurückdenken werden!!!)

 

Und schließlich sind wir da in unserem Zuhause in den nächsten fünf Tagen!

Die Anmeldung ist ein bisschen umständlich. Aber kein Wunder, wir sind ja 30 Personen. Die Zimmereinteilung haben wir schon zuhause gemacht. Deshalb gibt es auch keine Komplikationen. Schließlich hat jeder seine Zimmernummer und begibt sich auf die Suche nach der entsprechenden Tür.


Erste Erkundungen

Wir haben uns vorgenommen, zunächst die Buslinie 100 zu benützen, um erste Eindrücke zu sammeln. Diese Linie fährt quer durch Berlin. Auf diese Weise kommt man an den wichtigsten Punkten schon mal vorbei. Wir sind sehr gespannt.

Mit der U-Bahn geht es zur Endstation der Linie 100, dem Alexanderplatz. 

Doch bevor wir in den Bus steigen, wollen wir uns ein bisschen die Beine vertreten und uns umschauen. Außerdem brauchen wir noch ein Mittagessen. Schließlich sind wir schon seit dem sehr frühen Morgen munter. Wir vereinbaren Treffpunkt und Uhrzeit und alle begeben sich auf Erkundungstour. 

Die ersten Eindrücke haben neugierig gemacht auf mehr. Wir wollen mehr von Berlin sehen. Aber natürlich nicht nur aus dem Bus. Beim Brandenburger Tor wollen wir unsere Fahrt unterbrechen. Los geht´s!!!

Doch kaum sind wir wieder beim Brandenburger Tor, geht der nächste Wolkenbruch runter! Wir haben verstanden: Das Tor will uns heute nicht. Wir beschließen, so rasch wie möglich wieder in den Bus zu steigen und weiterzufahren. Wohin, wissen wir nicht genau. Aber Hauptsache, es ist trocken.

Adieu, Brandenburger TorDas war wohl nichts heute mit uns. Wir probieren es morgen wieder! Wir kommen sicher noch sehr oft hier vorbei. Aber beim nächsten mal wünschen wir es uns etwas trockener!

 

Mal sehen, was als nächtes kommt! 

Aha ...

Die Decke des Eingangsbereiches

Dieses aktuelle Problem wird uns sehr unmittelbar bewusst und wir nehmen uns trotz immer noch anhaltenden Regens noch ein paar Augenblicke Zeit.

Satt und pünktlich sind alle wieder da - und sichtlich beeindruckt mit ihrem ersten Eintauchen in die pulsierende Stadt.

Die Fahrt durch die Stadt ist sehr schön und wir genießen sie sehr. Wie vereinbart steigen wir beim Brandenburger Tor aus. Wir nähern uns mit Ehrfurcht dem berühmten Bauwerk. Doch auf einmal bricht ein Regen los, der in seiner Intensität nicht vorherzusehen war.

Aber - wir lassen uns die gute Laune nicht verderben.

Doch irgendwann wird es uns doch zuviel. Wir flüchten unter die Markise eines nahegelegenen Geschäftes um den Regen abzuwarten. Er lässt auch tatsächlich bald nach. Alle snd sich einig: Wir gehen da nochmal hin! Gesagt, getan.

Nach einem Stückchen Fahrt steigen wir bei der Gedächtniskirche aus. Die Kriegsruine steht im modernen Berlin wie ein Mahnmal. Sie verfehlt ihre Wirkung bei uns nicht. Still treten wir ein in das, was einmal der Eingangsbereich dieser wunderaren Kirche war.

Neben der Ruine wurde eine neue, bewusst moderne Kirche errichtet, die heute als Gottesdienstraum genutzt wird. Auf dem Bild sieht man den Altar.

Wie in jeder Kirche brennen viele Kerzen als Opfergaben. Doch hier hat dies eine besondere Bedeutung. Vor etwa einem halben Jahr war der Adventmarkt vor der Kirche Ziel eines Anschlages, der mehr als zehn Menschen das Leben gekostet hat.


16:00 Uhr: Wir sind teilweise nass bis auf die Haut und müde. Unser Tag hat für manche schon um 4 Uhr früh begonnen. Es ist Zeit, ein bisschen Ruhe zu finden. So beschließen wir, ins Hotel zurückzukehren und eine kleine Rast einzulegen. Eine heiße Dusche und schon sieht die Welt anders aus.

18:00 Uhr: Wir begeben uns auf die Suche nach einer netten Möglichkeit zum Abendessen und lassen den Abend ausklingen.